Freies Internet für alle Gäste

Projektangaben

Zeitpunkt

Dauer

Kunde

März und April 2018

2 Monate

Investor

Internet für ein Boarding House! Was ist ein Boarding House? Schlicht gesagt: So etwas wie ein Hotel. Nur ziehen die Gäste nicht für ein, zwei Tage ein, sondern für ein, zwei Wochen, Monate oder Jahre. Entsprechend sind die Gäste nicht Touristen, sondern Menschen, die für eine Zeit an einem anderen Ort arbeiten wollen oder müssen. Und das ist oft begleitet vom Wunsch, auch vom Boarding House aus zu arbeiten und natürlich über Skype mit der Familie zu chatten, online Fernsehen von zu Hause zu sehen und beim Frühstück das lokale Radio vom Wohnort zu hören. Dazu braucht es Internet: Schnell, immer verfügbar, unkompliziert.

Nun ist das nicht unser erstes Boarding House, sondern das fünfte und wir wissen, wie der Hase läuft, trotzdem wird die Tätigkeit dadurch nicht uninteressanter.

Erster Termin vor Ort mit dem Elektriker: Haus ansehen, WLAN Ausbreitung messen, Standorte für Access Points und zentrale Komponenten bestimmen. Mit den Profis vor Ort ist ganz schnell klar, wie Leitungen gezogen werden müssen.

Die Aufgaben sind verteilt, die Tätigkeit ist klar. Los geht's. Internet bei der Telekom und UnityMedia bestellen, einen Vertrag mit Hotsplots machen, Hardware ordern, die Dokumentation beginnen und warten.

Nachdem die Hardware komplett eingetroffen ist, wird das Netzwerk gestrickt. Spätestens jetzt sieht es in der Homeoffice aus, wie zwischen Elektromarkt und NASA und das ändert sich auch für ein paar Tage erst mal nicht. Mit dem Netzwerk wird die Dokumentation erstellt und ein kleiner Kontrollrechner für das Netzwerk fertig gemacht. Dieser könnte auch die zentrale Aufgabe der Appliance in diesem oder den vier vorangegangenen Boarding Houses übernehmen. Redundanz ist immer gut und verringert im Falle des Falles die Ausfallzeit.

Right on Time wird das komplette Netzwerk vor Ort dem Elektro-Team zur Installation übergeben, die haben bis dahin ganze Arbeit geleistet. Mit Schraubenzieher und Kabelbindern bewaffnet installieren wir selbst die zentralen Komponenten im 19''-Rack im Keller. Der magische Moment kommt, der Strom wird eingeschaltet und binnen einer Minute haben die zukünftigen Gäste Internet. Eine Begehung des Hauses zeigt, dass die Abdeckung ideal ist. Es gibt keine Funklöcher.

Das Monitoring zeigt, dass mit dem Start des Bewirtungsbetriebes mehr und mehr Endgeräte online gehen. Bislang ist weder irgend ein Ausfall aufgetreten, noch hat sich ein Gast mit Schwierigkeiten gemeldet - und das über ein halbes Jahr.